Einlagen
Einlagen sind als funktionelle Orthesen zu
verwenden:
• zur Korrektur, Stützung oder Bettung von Fußdeformitäten.
• Entlastung und Lastumverteilung der Fußweichteile, der Bein-
oder auch
Wirbelsäulengelenke
• Dämpfung und Stoßreduzierung
Computergestützte
Einlagenfertigung
Mittels 3 D Computerbild wird der Abdruck erfasst. Diese Daten
werden mit einer speziellen Software zu einer individuell gefertigten
Einlage weiterverarbeitet und dann mit einer CNC Fräse
gefertigt.
Vorteile der computergestützten Einlagenfertigung:
• Sekundenschnelles Einscannen des Fußes
• Darstellung der plantaren Ansicht im 3D- Modell
• Millimetergenaue Korrekturmaßnahmen möglich
• Bessere Archivierungsmöglichkeiten und Reproduzierbarkeit
• Schwierigste Fußdeformitäten messbar
Ergänzend zu den Einlagen bieten wir Fußdruckmessungen mit einer
Druckmessplatte (Parograph) oder einer Innenschuhmessung (Parologg)
Verschiedene Einlagen
• Kork- Ledereinlagen
• Schaleneinlagen
• Sporteinlagen
• Sensomotorische Einlagen
• Propriozeptive Einlagen
• Diabetikereinlagen
Fußdruckmessung (Pedobarographie)
In bestimmten Fällen kann es aufschlussreich sein wird die Druckverteilung
der Fußsohle zu messen. Besonders in der Diabetikerversorgung (3.4) ist
es ein unumgängliches Messverfahren. Aber auch bei der Einlagenversorgung
von Sportlern gibt die Fußdruckmessung, auch Pedobarographie, zusätzliche
Informationen. Wir unterscheiden zwei verschiedene Messverfahren:
• Innenschuhmessung (ParoLogg®)
Mit speziellen Messsohlen in den Schuhen des Patienten wird die
Verteilung des Drucks an der Fußsohle im Stehen und im
Gehen gemessen.
Wurden bisher Druckmessung und Bewegung getrennt voneinander
mit hohem zeitlichen und technischen Aufwand durchgeführt, so integriert ParoLogg erstmals die
beiden diagnostischen Schlüsselbereiche in einem Messverfahren und ist damit
eine bahnbrechende Entwicklung für die integrierte und ganzheitliche Analyse
in der modernen Fußversorgung.
Die Erfassungsgeräte arbeiten während der Messung am linken und rechten
Fuß unabhängig voneinander. Da die zeitliche Schrittfolge jedoch von
klinischer Relevanz ist, werden die Werte mit höchster Präzision
synchronisiert.
Gyroskope (Trägheitsmesser für die Darstellung der Raumachsen) in vereinen – wie
auch die Druckmess-Sensoren – Mikromechanik und Mikroelektronik auf dem
neuesten Stand der Technik. Sie erlauben eine äußerst präzise
Aussage über die Veränderung der räumlichen Lage des Fußes
unter der Messung der Winkel in den 3 Raumachsen mit den zugehörigen
Winkelgeschwindigkeiten und Beschleunigungen.
In einem zwei Messdurchgängen kann die Verbesserung der
Druckverteilung mit und ohne Einlagen aufgezeigt werden.
• Druckmessplatte (Parograph)
Die etwas einfachere Variante ist die Messung des Fußdrucks mittels einer
Platte. Im Stehen und Gehen barfuss kann die Druckverteilung an der Fußsohle
nachvollzogen werden. Hier ist keine Zweitmessung zur Einlagenkontrolle möglich |